In einer gemeinsamen Initiative haben die Münchener Hypothekenbank und die noris network AG eine hochverfügbare, georedundante Rechenzentrumsinfrastruktur aufgebaut, um strengste regulatorische Anforderungen von EZB, Bundesbank und BaFin zu erfüllen. Die beiden Rechenzentren in Aschheim und Nürnberg sind physisch getrennt und gewährleisten so nahtlose Betriebsfortführung bei Störungen. Das eingesetzte CECC-Kühlsystem setzt zu über 90 Prozent auf freie Luftkühlung und sorgt für herausragend niedrige PUE-Werte und optimale Nachhaltigkeit. Es sichert dauerhafte Stabilität.
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Bank-IT der Münchener Hypothekenbank richtet sich strikt nach EZB-Vorgaben

Peter Bitterlich, Team Lead Key Account Management bei noris network (Foto: noris network)
Die Kooperation beinhaltet die umfassende Umsetzung der regulatorischen Vorgaben der EZB, Bundesbank und BaFin auf allen IT-Ebenen. Die Münchener Hypothekenbank, mit 55,6 Milliarden Euro Bilanzsumme, zählt zu den bedeutenden Finanzdienstleistern in Europa. Sicherheitsrichtlinien werden in die Architektur integriert, Verschlüsselungsstandards erhöhen den Datenschutz und Zugriffsprotokolle werden laufend überwacht. Mit automatisierten Alarmfunktionen und regelmäßigen Audits werden Compliance-Verstöße früh erkannt, dokumentiert und unverzüglich behoben, proaktiv analysiert, umfasst Reporting an Aufsichtsbehörden, Risikoindikatoren anpassen lassen.
CECC-basierte Kühlung gewährleistet Energieeffizienz in beiden modularen verteilten Rechenzentrumstandorten
Um flexibel auf wachsende Anforderungen reagieren zu können, betreibt noris network zwei entkoppelte Rechenzentren in Aschheim bei München und in Nürnberg. Diese geografische Separation ermöglicht eine dynamische Lastverteilung und eine sofortige Umschaltung im Fehlerfall. Hartmut Koll, Leiter IT-Infrastruktur der Münchener Hypothekenbank, betont, dass diese duale Struktur nicht nur Ausfallsicherheit erzeugt, sondern auch langfristige Anpassungsfähigkeit und Skalierbarkeit sicherstellt, um zukünftige IT-Herausforderungen effektiv zu meistern und gleichzeitig Kosten senkt bei hoher Effizienz.
Über neunzig Prozent Betriebszeit auf indirekte freie Luftkühlung konzentriert

Sitz der Münchener Hypothekenbank (Foto: Münchener Hypothekenbank)
Die CECC-Technologie von noris network setzt auf modulare Energiezellen, die gemeinsam mit einem Kyoto-Cooling-Wärmetauscher das Kühlsystem bilden. Dadurch kann in mehr als 90 Prozent der Betriebszeit die Kühlung indirekt über freie Außenluft erfolgen, was Klimakompressoren nahezu vollständig überflüssig macht. Mit diesem Ansatz gelingt eine drastische Senkung des Energieverbrauchs und der Betriebskosten. Ein PUE-Wert unter 1,3 bestätigt die hohe Energieeffizienz und nachhaltige Wirtschaftlichkeit der Lösung in modernen Rechenzentren zukunftsweisend zuverlässig skalierbar.
Raumkonzept mit Low- und High-Density-Modulen sichert effiziente maximale Flächennutzung
Das modulare Rack-Design erlaubt eine klare Trennung von Low-Density- und High-Density-Zonen, wodurch Energie- und Kühlressourcen optimal verteilt werden können. Der Kundenbereich befindet sich in einem separaten Raum unterhalb einer doppelten Decke, die als zusätzlicher Schutz dient und den Zugang streng reglementiert. Ergänzend installiert ist ein access-gesteuertes Sicherheitssystem mit elektronischen Türschlössern, Kartenlesern und biometrischen Kontrollstationen, das alle Zugriffsversuche lückenlos aufzeichnet und höchste Compliance-Anforderungen erfüllt. Diese Lösung verbessert Transparenz und Auditierbarkeit effektiv.
Noris network migriert Hypothekenbank binnen Jahresfrist, Betrieb bleibt intakt
Peter Bitterlich berichtet, dass das Projekt zur Überführung der IT-Infrastruktur der Münchener Hypothekenbank vom Kick-off bis zum erfolgreichen Abschluss lediglich zwölf Monate erforderte. Dank präziser Meilensteine, automatisierter Tools und redundanter Architekturen wurden Server, Anwendungen und Datenbanken ohne Unterbrechung in die georedundanten Rechenzentren überführt. Kontinuierliche Performance- und Sicherheitstests während der gesamten Laufzeit sorgten dafür, dass der Produktionsbetrieb durchgehend verfügbar blieb. Gleichzeitig wurden alle Datenintegritätsprüfungen abgeschlossen und dokumentiert, um Compliance-Anforderungen zu gewährleisten.
Skalierbare Racklösung mit acht Einheiten auf jeweils 64 Quadratmetern
Mit je acht Racks auf circa 64 Quadratmetern Bodenfläche bieten beide Standorte eine klar definierte Hosting-Umgebung. Das vorgesehene Strombudget von etwa 65 kVA stellt sicher, dass sowohl stromsparende als auch leistungshungrige Module betrieben werden können. Die Kombination aus Flächeneffizienz und angemessener Leistungsreserve erlaubt eine hohe Anpassungsfähigkeit bei wechselnden Anforderungen. Betreiber profitieren von klar geregelten Kapazitäten, vereinfachten Wartungsprozessen und einer gesteigerten Ausfallsicherheit in der Infrastruktur. Dies unterstützt nachhaltige, effiziente Ressourcennutzung langfristig.
Kompetenz in Wohn- und Gewerbeimmobilienfinanzierung dank starker europaweiter Bankenkooperationen
Schwerpunkt der Münchener Hypothekenbank ist die Finanzierung von Wohn- und Gewerbeimmobilien mit langfristiger Laufzeit in Deutschland und ausgewählten Westeuropäischen Ländern. Sie bietet individuelle Kredite mit variablen oder festgeschriebenen Zinssätzen, flexibler Tilgung und Sondertilgungsoptionen. Um flächendeckende Präsenz zu gewährleisten und regionale Expertise einzubinden, arbeitet sie eng mit Volksbanken, Raiffeisenbanken und freien Finanzvermittlern zusammen. Moderne digitale Tools und persönliche Beratung sorgen für effiziente Abläufe, schnelle Entscheidungen und transparente Kommunikationsprozesse mit erstklassigem Support.
Im Zentrum des Designs steht Nachhaltigkeit: Mehr als 90 Prozent der Betriebszeit fällt die Kühlung auf freie Luftmechanismen, was die PUE-Werte konstant unter 1,3 hält. Das modulare CECC-System kombiniert Kyoto-Wärmetauscher und flexible Energiezellen, um den Stromverbrauch zu senken und CO2-Emissionen zu reduzieren. Georedundanz in zwei Rechenzentren sichert Geschäftskontinuität und Ausfallschutz. Diese smarte Architektur bietet der Münchener Hypothekenbank eine effiziente, skalierbare und regulatorisch abgesicherte IT-Umgebung mit redundanten Leitungen und umfassend Remote-Management.

